20 Jahre Hochschulautonomie: Ein hessisches Erfolgsmodell feiert Jubiläum

 

Mit dem Hessischen Hochschulgesetz vom Sommer 2000 erhielten die Hochschulen das Recht, eigenverantwortlich zu entscheiden. Foto: Hochschule Fulda/Robert Gross

Seit 20 Jahren haben die Hessischen Hochschulen eine neue Freiheit von ministeriellen Vorgaben. Seit der Novelle des Hessischen Hochschulgesetzes, die am 31. Juli 2000 in Kraft trat, verantworten die Hochschulen ihre Entwicklungsplanung selbst.

Sie können selbstständig ihre Budgets verwalten, eigenständiger entscheiden und damit erfolgreicher um Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und staatliche sowie nichtstaatliche Ressourcen wetteifern.

Denn im Juli 2000 schlug die Stunde der Hochschulautonomie. Das war ein komplett neues Herangehen, die Hochschulen bekamen ein hohes Maß an Eigenverantwortung. Gleichzeitig änderte sich damit auch die Rolle des Wissenschaftsministeriums: Statt der noch aus preußischer Zeit stammenden Detailsteuerung steht seitdem eine partnerschaftliche Hochschulsteuerung im Mittelpunkt. Ministerium und Hochschulen beraten und entwickeln gemeinsam die strategischen Planungen für die hessische Hochschullandschaft insgesamt und setzen diese mittels Hochschulpakt, Zielvereinbarungen und einer leistungsorientierten Mittelzuweisung um. Die Reform des Hochschulgesetzes hat die Autonomie und Leistungskraft der Hochschulen des Landes nachhaltig gestärkt. 

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