Digitales Lernen – Teil I

Die digitale Hochschule – Wie viel E-Learning darf es sein? - SWR2
Ob in der Hochschule oder dem sonstigen Alltag – Lernen in einer digitalen Welt birgt sowohl Chancen als auch Hürden. Quelle: swr.de

Nicht nur zu Corona-Zeiten hat die rasant fortschreitende Digitalisierung auf die Gesellschaft in der Vergangenheit einen so starken Einfluss gehabt. Prozesse und Strukturen in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft sind mit weitreichenden Veränderungen konfrontiert bzw. müssen in Angriff genommen werden. Dies betrifft im starken Maß Lehrende und Lernende in der akademischen Bildung.

Einen ersten Eindruck von der digitalen Hochschule bekommen die Studierenden bereits vor der Immatrikulation. So stöbern sie nach Informationen über Hochschulen, Studienangeboten oder spezifischen Studiengängen vornehmlich im Internet. Eingeschrieben wird sich über Online-Systeme und der Alltag ist von digitalen Systemen durchdrungen.

Angesichts dieser „digitalen Welt“ erhebt sich immer wieder die Frage nach dem Einfluss digitaler Technologien auf das Studieren. Und: Welche Chancen, Hürden, durchaus auch Risiken sind damit verbunden? Diesen Fragen ist das Lerncoaching-Team der Ostfalia – Hochschule für angewandte Wissenschaften nachgegangen und hat hierzu 14 Thesen aufgestellt. Diese werden zunächst stichwortartig vorgestellt und in weiteren Beiträgen der kommenden Wochen näher erläutert.

14 Thesen zum digitalen Lernen

  • These 1: Durch Digitalisierung lernen wir nur oberflächlich
  • These 2: Digitale Lernkonzepte fördern das Selbstmanagement
  • These 3: Handgeschriebenes merkt man sich besser als Getipptes
  • These 4: Gaming fördert Multitasking-Fähigkeiten
  • These 5: Lernen am Bildschirm ist nicht so wirksam wie Lernen aus Büchern
  • These 6:  Digitalisiertes Lernen schafft mehr soziale Gerechtigkeit
  • These 7: Digitale Lerninhalte erhöhen die zeitliche und örtliche Flexibilität
  • These 8: Social Software hat in der Hochschule nichts zu suchen
  • These 9: eLectures fördern Aufschiebeverhalten
  • These 10: Innovationen im Bereich digitaler Lehre sind leicht umzusetzen
  • These 11: Das Internet erleichtert das Lernen
  • These 12: Nutzung digitaler Medien fördert digitale Demenz.
  • These 13: Der Einsatz digitaler Lehr- und Lernmethoden erreicht neue Zielgruppen

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