DSW bittet Bund und Länder um Hilfe für psychosoziale Beratung Studierender

Studenten brauchen mehr psychologische Hilfe | pointer.de
Immer mehr Studierende brauchen psychologische Hilfe. Quelle: pointer.de

Krieg in der Ukraine, Corona-Pandemie, Klima-Krise: Die psychische Belastung für die junge Generation, auch für die Studierenden in Deutschland, steigt und steigt. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) fordert daher eine konzertierte Hilfe in Form eines Bundes-Unterstützungspakets, um die Sozialberatung und den psychologischen Dienst der 57 Studierendenwerke zügig ausbauen zu können.

Was auch Dr. Robert Richter von der Psychosozialen Beratungsstelle der Hochschule Fulda bestätigen kann, führt Matthias Anbuhl, Generalsekretär des DSW, in deutlichen Worten aus: “Schon wegen der Pandemie arbeiten die psychosozialen Beratungsstellen der Studierendenwerke am Anschlag und zum Teil darüber hinaus. Nun kommen die Belastungen aufgrund des Krieges gegen die Ukraine hinzu.” Man unterstütze die ukrainischen Studierenden bereits jetzt tatkräftig, unter anderem mit Sonderberatung für die psychologische Unterstützung, Miet-Stundungen im Studierendenwohnheim, Gutschriften für die Mensakarte, und auch finanzieller Förderung aus Notfallfonds. Aber auch für viele andere Studierende ist die Situation belastend. Es müsse das Prinzip “Klotzen, nicht kleckern!” gelten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.