Entwicklung der Wissenschaftsfreiheit in der Pandemie

Wissenschaftsfreiheit - Die Junge Akademie
Um die Wissenschaftsfreiheit ist es nicht gut bestellt. Quelle: diejungeakademie.de

Einmal im Jahr vermessen Forscher aus Göteburg, Erlangen und Berlin die Wissenschaftsfreiheit in 175 Ländern. Jüngst erschien die neueste Ausgabe des Academic Freedom Index.

Eine Kernbotschaft: Die Universitätsschließungen, bedingt durch die Pandemie, haben der Wissenschaftsfreiheit in den zwischen Frühjahr 2020 und Frühjahr 2021 nur minimal geschadet. „Wir halten das für eine sehr gute Nachricht“, zitiert Manuel J. Hartung die Erlangener Politologin und Initiatorin des Academic Freedom Index, Katrin Kinzelbach.

Insgesamt ist es um die Wissenschaftsfreiheit nicht gut bestellt. Nur 20 Prozent der Weltbevölkerung leben in Ländern, in denen die akademische Freiheit als Wert geschützt ist. Zu den Schlusslichtern gehören die Türkei und China. An China lässt sich beobachten, dass der Zuwachs an Geld nicht mit höheren Freiheitsgraden verbunden sein muss. Im Frühling diesen Jahres beschloss Peking, das Forschungsbudget in den nächsten fünf Jahren um jährlich sieben Prozent anzuheben (Science). Neue Freiheiten gibt es nicht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.