Frauenquote bei Hochschulleitungen hat sich erhöht

Von Professorin zur Präsidentin? – Für die meisten Frauen noch unerreichbar. Doch das soll sich ändern. Quelle: pexels

Die gute Nachricht zuerst: Die Quote weiblicher Führungskräfte an staatlichen deutschen Hochschulen ist leicht gestiegen und liegt nun bei rund 25 Prozent. Das hat eine Auswertung des CHE ergeben. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch: Die typische Leitung ist weiterhin männlich, Ende 50 und stammt aus Westdeutschland.

Berücksichtigt worden seien die Lebensläufe der 181 amtierenden Präsidentinnen und Präsidenten sowie Rektorinnen und Rektoren. Im Vergleich zur letzten Erhebung im September 2020 sei die Frauenquote im Dezember 2021 um 0,6 Prozentpunkte auf 24,9 Prozent gestiegen. Besonders deutlich sei der Anstieg an Universitäten von 23,5 auf aktuell 27,5 Prozent. Nur ein geringer Anteil der Hochschulleitungen stammt aus dem Ausland. Aktuell habe für sieben der 181 Führungskräfte ein ausländischer Geburtsort ermittelt werden können. Lediglich 15 staatliche Hochschulen werden von Personen aus ostdeutschen Bundesländern – inklusive Berlin – geleitet. Das Durchschnittsalter liege bei 59,2 Jahren.

(Quelle: DIE ZEIT – Wissen3)

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