Internationaler Frauentag – Der weibliche Blick auf die Kunst in Hessens Landesmuseen

Das Bild "Mädchen mit Kirschen" der Künstlerin Justine Otto
Unter anderem zu bewundern: „Mädchen mit Kirschen“ der Künstlerin Justine Otto, zurzeit im Hessischen Landesmuseum Darmstadt. Quelle: wissenschaft.hessen.de/Wolfgang Fuhrmannek

Der Internationale Frauentag am morgigen 8. März bietet auch Gelegenheit, starke Künstlerinnen in Hessens Landesmuseen zu entdecken. Unter anderem mit einer Grafikausstellung, die sich dem weiblichen Schaffen widmet, oder Diskussionen über Virginia Woolfs Forderung nach künstlerischem Raum für Frauen bieten die Museumslandschaft Hessen Kassel, das Hessische Landesmuseum Darmstadt, das Museum Wiesbaden und die Staatlichen Schlösser und Gärten einen weiblichen Blick auf ihre Sammlungen.

„Eigentlich sollten wir keinen konkreten Tag brauchen, um weibliche Kunst in den Fokus zu rücken. Die Realität aber zeigt: Wir müssen mehr Angebote schaffen, die zeigen, wie sich weibliche Kunst und auch der Blick auf Künstlerinnen gewandelt hat; und wir müssen Künstlerinnen der Gegenwart noch stärker eine Plattform bieten“, so Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn und sagt weiter, dass mehr als die Hälfte der Studierenden an den hessischen Kunsthochschulen  Frauen seien, aber trotzdem professionelle Künstlerinnen in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit immer noch zu wenig präsent seien. „Dabei brauchen Kunst und Kultur alle begabten, klugen und kreativen Köpfe, um unsere Gesellschaft zu bereichern und voranzubringen – erst recht den weiblichen Blick“, betont Dorn und weist beispielhaft auf Unterstützungen in Form der Ottilie-Roederstein-Stipendien hin. Sie richten sich an Künstlerinnen, die ein Projekt in Hessen realisieren, an junge Künstlerinnen und solche in schwierigen familiären Situationen. 

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