Labels für Hochschulen zum Thema Nachhaltigkeit und Chancengleichheit

Wie nachhaltig ist meine Hochschule? Die Technische Universität Dresden entwickelt in einem Projekt der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ein Nachhaltigkeitslabel, das diese Frage beantworten soll. Foto: Kerstin Heemann/DBU

Qualitätssiegel sind Mittel der Distinktion. Sie stacheln zum Nachahmen an, schaffen Aufmerksamkeit und werden deshalb besonders gern dort eingesetzt, wo Luft nach oben ist. Für Chancengleichheit an Hochschulen gibt es zum Beispiel das Total E-Quality-Label (PDF), und der Hochschulverband hat ein Siegel für „Faire und Transparente Berufungsverhandlungen“ entwickelt. Und es gibt weitere Möglichkeiten:

Zusammen mit 13 Hochschulen entwickelt die TU Dresden jetzt ein „wettbewerbsförderndes Nachhaltigkeitslabel“ für Hochschulen. Bundesweit sind zwar viele Hochschulen in Netzwerken zur Nachhaltigkeit wie Hoch-N oder Netzwerk-n organisiert sind – doch fehlt eine einheitliche Bewertung für grüne Hochschulen. Das meldete die Deutsche Bundesstiftung Umwelt am Dienstag. Sie fördert die Arbeit am Gütesiegel „fachlich und finanziell mit 276.800 Euro“. In einem fünfstufigen System soll die Nachhaltigkeit in Forschung, Lehre, Betrieb, Governance und Transfer bewertet werden.

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