Nicht weniger internationale Studierende trotz Pandemie – an Hochschule Fulda Anteil konstant auf hohem Niveau

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Trotz Pandemie gehen auf nach wie vor hohem Niveau Bewerbungen international Studienanfänger*innen bei der Hochschule Fulda ein. Quelle: Hochschule Fulda / Christoph Seelbach

Hat die Corona-Pandemie dafür gesorgt, dass es weniger internationale Studierende gibt? Global gesehen: Ja. In Deutschland allerdings nicht. Das schlussfolgert eine Analyse der Times Higher Education. Der Wachstumstrend der letzten zehn Jahre diesbezüglich sei durch die Pandemie zumindest nicht deutlich gebremst worden. Auch die Hochschule Fulda kann angesichts der Gesamtzahlen ihrer international Studierender bzw. Bewerber*innen auf ein konstant hohes Niveau blicken.

„Prozentual sind im derzeitigen Wintersemester unsere internationalen Studienanfänger*innen mit 19 Prozent sogar anteilig gestiegen (Gesamt: 16,5 Prozent). Ingesamt studieren bei uns derzeit 1450 Internationale“, konkretisiert die Leiterin des International Office, Julia-Sophie Rothmann, was sie allerdings angesichts des allgemein steigenden Aufwärtstrends der vergangenen zehn Jahre nicht wirklich überrasche.

Dass Deutschland in der Pandemie keine Einreisebeschränkungen für internationale Studierende einführte, hat offenbar ausgereicht, um die Zahlen bei den Einschreibungen relativ stabil zu halten. Zwar ging im Jahr 2020 die Zahl der Neueinschreibungen im ersten Semester um 21 Prozentpunkte zurück, im vergangenen Jahr 2021 stiegen die Zahlen jedoch wieder annähernd auf das Niveau vor der Pandemie.

Der DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) schätzt, dass im aktuellen Wintersemester etwa 330.000 bis 350.000 internationale Studierende in Deutschland an ihrem Abschluss arbeiten. Vor der Pandemie war Deutschland das meistgewählte nicht-englischsprachige Zielland weltweit. Zu den Ländern, in denen die Zahlen an internationalen Studierenden in der Pandemie am deutlichsten eingebrochen sind, gehören Australien, die USA und China. 

(Quelle: DieZEIT-WISSEN DREI)

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