Stellungnahme der HAWs zum Ukraine-Krieg, verknüpft mit konkreten Hilfsangeboten

Prof. Dr. Karim Khakzar
Prof. Dr. Karim Khakzar, Sprecher der Mitgliedergruppe der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz. Foto: Christian Tech

Auf der jährlichen Tagung des Bad Wiesseer Kreises haben die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAWs) eine Resolution gegen den Ukraine-Krieg sowie zwei Positionspapiere verabschiedet.

In ihrer Stellungnahme zum Ukraine-Krieg zeigen sich die HAWs zutiefst bestürzt über den andauernden und völkerrechtswidrigen Krieg, den Russland gegen den souveränen Staat Ukraine führt. Ihr Statement verknüpften sie mit konkreten Hilfsangeboten für Studierende, Lehrende und Forschende.

„Es ist enorm wichtig, jetzt schnell und unbürokratisch Hilfsangebote für Studierende zu machen, die auf Grund des Krieges aus der Ukraine flüchten mussten“, sagte Prof. Dr. Karim Khakzar, Sprecher der HAWs und Vizepräsident der HRK. „Über eine gemeinsame Plattform sollen sich Studieninteressierte schnell einen guten Überblick über das breite Angebot der HAWs machen können.“

Gewappnet für konkrete Hilfsangebote

Sich selbst sehen die insgesamt 118 in der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) organisierten HAWs in der Lage, eine große Zahl an Studierenden aufzunehmen und ihnen eine zeitnahe Perspektive und ggf. auch eine Anbindung an den deutschen Arbeitsmarkt zu bieten. Darüber hinaus planen die HAWs umfangreiche digitale Unterstützungsangebote für ukrainische Hochschulen. Bereits jetzt gibt es konkrete Hilfsangebote für geflüchtete Menschen. Die Angebote sind auf der Website unglaublich-wichtig.de zu finden. 

In Positionspapieren machten die HAWs darüber hinaus konkrete Vorschläge für die Ausgestaltung der Deutschen Agentur für Transfer und Innovation (DATI). Zudem fordern sie einen Paradigmenwechsel im politischen Denken, um internationalen Studierenden einen einfacheren Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Bereits seit 2016 fordert die Mitgliedergruppe der HAWs in der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) die Einführung eines neuen Instruments zur Förderung der angewandten Forschung und des Transfers. Mit dem Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung nimmt dies nun konkrete Formen an.

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