U-Multi-Rank bestätigt deutsche Lehrschwäche – dafür Stärken in anderen Bereichen

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Hinsichtlich der Lehre schneiden im internationalen Vergleich deutsche Hochschulen unterdurchschnittlich ab. Dafür glänzen sie in anderen Bereichen. Quelle: Yan Krukov

Allen Bemühungen um eine bessere Lehre zum Trotz bleibt die Lehre der Schwachpunkt deutscher Hochschulen. Das zeigt die jüngste Ausgabe von U-Multi-Rank (Spiegel).

Die Analyse bewertet die Leistung von Hochschulen mit gut 30 Indikatoren in den fünf Dimensionen Lehre und Studium, Forschung, Wissenstransfer, regionales Engagement und internationale Ausrichtung.

Die größte Schwäche zeigten die rund 100 teilnehmenden deutschen Hochschulen bei Studium und Lehre. Dort schnitten sie im internationalen Vergleich überwiegend unterdurchschnittlich ab. Deutlich über dem Schnitt lagen laut CHE (Centrum für Hochschulentwicklung) deutsche Hochschulen dagegen bei der Internationalisierung.

Der Gütersloher Think tank hatte das mehrdimensionale Ranking 2014 als Gegengewicht zu Ranglisten wie dem Shanghai- oder auch dem THE-Ranking konzipiert, um bessere Tiefenschärfe bei der Leistungsbewertung zu erzielen. Das gelingt, wie die aktuelle Ausgabe beim Wissenschaftstransfer beispielhaft deutlich macht. In dieser Bewertungskategorie glänzen die Hochschulen einerseits bei den Co-Publikationen mit der Wirtschaft, bei den Patenten im internationalen Vergleich dagegen sind sie im internationalen Vergleich klar abgeschlagen. Die Ergebnisse für Deutschland finden sich hier.

(Quelle: Die ZEIT: Wissen Drei)