Unterstützung für ukrainische Wissenschaftler*innen

Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen für ukrainische Forschende und Studierende laufen allerorten. Quelle: Max Kurkurudziak / unsplash.com

Der Präsident des DAAD, Joybrato Mukherjee, hat mit Blick auf die Lage in der Ukraine Forderungen an die Bundesregierung gestellt. So seien unter anderem Stipendien für ukrainische Studierende, Promovierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler notwendig, die es ihnen ermöglichten nach Deutschland zu kommen oder im Land zu bleiben.

Des Weiteren sollten deutsche Hochschulen dabei unterstützt werden, digitale Angebote für ihre ukrainischen Partnerhochschulen bereitzustellen, solange diese ihren Betrieb aufrechterhalten können. Der “zusammenschluss freier student*innenschaften” fordert ebenfalls Stipendien, Unterkünfte und Seelsorge für geflüchtete Studierende aus der Ukraine. Einige Stipendienprogramme gibt es bereits: So teilt die DFG mit, ukrainische, aber auch russische Wissenschaftler zu unterstützen, die ihr Land verlassen müssen. Die Hamburger Wissenschaftsbehörde stellt 100.000 Euro für flüchtende Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Ukraine bereit (NDR). Die TU München richtet ebenfalls Programme ein und sammelt dafür Spenden. Möglicherweise gibt es noch weitere Initiativen, die zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt sind.

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