Hessische Universitäten dank Profilbildung erfolgreich bei DFG-Förderung

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Viel „brain“, more „gain“ durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – auch für einige Projekte an der Hochschule Fulda. Quelle: Adobe Stock/Ivelin Radkov – stock.adobe.com

Die gemeinsame Strategie der Hochschulen und des Landes Hessen trägt hinsichtlich der Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft Früchte.

So ist u.a. das Förderformat SFB (Sonderforschungsbereiche) wegen der hohen Fördersummen sehr begehrt. Eine Hochschule bekommt diese Förderung nur auf der Basis kontinuierlicher, strategischer Schwerpunktbildung, die das Land auch durch das bundesweit einzigartige Forschungsförderprogramm LOEWE unterstützt.

Zum Beispiel ist die Universität Darmstadt mit ihrer Spitzenforschung im Bereich der Natur- und Ingenieurwissenschaften mit drei verlängerten SFBs erfolgreich. Die Goethe-Universität Frankfurt stärkt mit zwei neuen SFBs ihre führende Rolle im Bereich der Lebenswissenschaften und der medizinischen Forschung.

Sonderforschungsbereiche sind von der DFG auf bis zu zwölf Jahre angelegte Verbundprojekte der Hochschulen, in denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fächerübergreifend zusammenarbeiten. Sie ermöglichen anspruchsvolle, langfristig konzipierte Forschungsvorhaben und dienen der Schwerpunkt- und Strukturbildung. Während ein klassischer Sonderforschungsbereich schwerpunktmäßig an einer Universität verortet ist, werden SFB-Transregios (TRR) von mehreren Hochschulen gemeinsam beantragt und getragen. Zweimal im Jahr entscheidet die DFG über die Förderung der Sonderforschungsbereiche.