Hochschul-Gründungs-Wettbewerb – Jetzt abstimmen für die besten Ideen Hessens!

Gleich drei Kandidat*innen bzw. Teams treten für die Hochschule Fulda an beim „Hessen Ideen – Wettbewerb“ an. Ob „coole“ Ohrringe, mulitfunktionale Music Apps oder eine komplexe Software für die Archivierung ganzer Datenbanken – die Innovationen aus den fuldischen Hochschul-Fachbereichen können sich sehen lassen.

Die allerbeste Idee ist (fast) dabei, dass die Kandidat*innen sich dem Wettbewerb überhaupt stellen, denn hier geht es um die besten unternehmerischen Gründungsideen aus hessischen Hochschulen mit dem obersten Ziel, den Teilnehmer*innen entscheidende Impulse zur Weiterentwicklung und Umsetzung ihrer Idee zu geben. Darüber hinaus soll Gründungskultur insgesamt gestärkt, die Vernetzung der Hochschulen intensiviert und vor allem die Ideen der Hochschulmitglieder unterstützt und bekannt gemacht werden. Also, wohl an! Jetzt kräftig abstimmen für:

Cooles Schmuckstück: Ohrring mit Kühlfunktion

Ideenwettbewerb, Hochschule Fulda
Dieses kleine Schmuckstück sorgt für Abkühlung, wenn’s nötig ist. Foto: Hochschule Fulda

Dieses kühlende Schmuckstück am Ohr kommt ohne Kühlpad oder Wasser aus, sondern sorgt per Knopfdruck oder per App für sinkende Körpertemperaturen und erfrischendes Wohlbefinden. Sportler*innen oder Menopäuslerinnen könnten den beiden Ideengeber*innen, Amelie Hellmann aus dem Fachbereich Oecotrophologie und André Schuhl aus dem Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik, äußerst dankbar sein, wenn sich ihre Idee im Wettbewerb und auf dem Markt durchsetzen sollte.

App für Self-Made-Musiker*innen: Screen of Music

Ein Mehr-als-nice-to-have für Musikbegeisterte: Denn mit der App „Screen of Music“ von Julia Resech aus dem Fachbereich Wirtschaft ist es problemlos möglich, Lieder, Töne und Melodien in digitale Notenblätter umzuwandeln. Sogar  bis zu 16-zeilige Partituren können Hobbymusiker mit diesem cloud-basierten Dienst erstellen, jederzeit auf ihren Geräten digital abrufen bzw. abspielen oder in Printform ausdrucken.  Die Eingabe der Melodien ist in verschiedenen Formaten möglich – ob im Audio- oder MIDI-Format, instrumental gespielt, gesungen oder gepfiffen. In der kostenlosen Cloud kann der/die Nutzer*in die auf diese Weise generierten Noten speichern, von dort aus abrufen und aktualisieren. Als zusätzliches Feature bietet die App den Zugang zu einer Community, in der sich die Nutzerinnen und Nutzer mit anderen Musikbegeisterten austauschen können.

Gründungswettbewerb, Hochschule Fulda
Die App „Screen of Music“ wandelt Audio-Vorlagen in Notentexte um. Grafik: Hochschule Fulda

Lösung für Digitalisierung und Archivierung: Annotationssoftware „Signum“

Mit Fokus auf die Archivierung ganzer Datenbanken ist die Annotationssoftware „Signum“ auf die Digitalisierung mittelalterlicher Handschriften spezialisiert. In diesem Rahmen bietet ihr Ideengeber und Entwickler Martin Hanusch aus dem Fachbereich Angewandte Informatik Lösungen gerade im Bereich der Geisteswissenschaften und dem Bibliothekswesen, um Inhalte zu archivieren, zu dokumentieren und zu annotieren ( = mit Anmerkungen versehen; Annotation der Red. ;). Prozesse wie „Machine Learning“ oder „Optical Character Recognition“ spielen bei der Anwendung eine Rolle, da die Annotation der Dokumente manuell und computergestützt automatisiert durch Einbindung eines neuronalen Netzes ermöglicht werden soll, was u.a. Abläufe, Muster und Zusammenhänge in bereitgestellten Bilddateien erkennbar macht. Dabei soll das Archivsystem online einsehbar und kollaborativ bearbeitbar sein.

Gründungswettbewerb, Hochschule Fulda
Eine umfassende Lösung zur Annotation mittelalterlicher Schriften bietet Signum, eine Software, die z.B. für Geisteswissenschaftler*innen und Bibliothekar*innen sehr willkommen sein könnte. Grafik: Hochschule Fulda

Also nochmal: Anschauen und abstimmen! Und Achtung: Erst mit der Bestätigung ist die Abstimmung gültig.

Hessen Ideen: Initiative mit drei Schwerpunkten

Übrigens: Hessen Ideen ist eine Initiative des Landes Hessen, der hessischen Hochschulen und hessischer Unternehmen und will unternehmerische Ideen an den Hochschulen entdecken und fördern mit:

Hessen Ideen Wettbewerb: Gründungsprojekte aus hessischen Hochschulen bekommen erstmals eine landesweite Bühne und können sich öffentlich präsentieren.

Hessen Ideen Stipendium: Gründungsprojekte können innerhalb einer Förderlaufzeit von sechs Monaten intensiv an ihrer Ideearbeiten und gemeinsam mit Expert*innen das Geschäftsmodell weiterentwickeln.

Hessen Ideen Hochschulnetzwerk: intensive Zusammenarbeit der Gründungsförderungen an den hessischen Hochschulen, um die Angebote für Gründer*innen in Hessen landesweit zu stärken und Hessen Ideen als essentiellen Teil des hessischen Gründer-Ökosystems zu etablieren.

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