Hochschule Fulda in Sachen Ersthelfer*in gut aufgestellt

Alter Verbandskasten

Ob im privaten Bereich oder am Arbeitsplatz: Die Ausrüstung für Erste Hilfe muss regelmäßig überprüft werden – auch und v.a. in die Jahre gekommene Verbandskästen wie dieser auf dem Foto. Foto: Wahl

Kleine Notiz am Rande: In ihrer betrieblichen Ersthelfer*innen-Ausbildung agiert die Hochschule Fulda vorbildlich: So durchliefen rund 200 Mitarbeiter*innen der Hochschule im Laufe der Winter- und Frühjahrsmonate die Ausbildung zum*r betrieblichen Ersthelfer*in.

Angesichts einer Gesamt-Belegschaft von zurzeit ca. 680 Versicherten ist das eine beachtliche Zahl, denn die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung schreibt für Hochschulen einen Anteil betrieblicher Ersthelfer*innen von „nur“ 10% vor (§26 DGUV Vorschrift 1).

Vor dem Hintergrund ihrer Verpflichtung als Arbeitgeberin hat die Hochschule nach dem Arbeitsschutzgesetz u.a. eine funktionierende Erste-Hilfe-Organisation zu schaffen, die nicht allein ausreichend ausgebildete Ersthelfer*innen umfasst, sondern auch viele weitere Notfallmaßnahmen (u.a. an den Gebäuden), eine zuverlässige Rettungskette und entsprechende Bereitstellung von Sachmitteln (vgl. § 10 ArbSchG). Als öffentliche Institution mit 9000 Studierenden und vielen Besucher*innen erscheint die relativ hohe Zahl an betrieblichen Ersthelfer*innen an der Hochschule Fulda dann doch nicht mehr als zu hoch angesetzt.

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