Hochschulen reagieren auf steigende Corona-Infektionen

Die Hochschul- und Landesbibliothek auf dem Campus der Hochschule Fulda lädt in diesen besonders stillen Zeiten zum Lesen ein. Foto: Julian Witteborn
Wie hinlänglich bekannt, sind die Corvid19-Infektionen dramatisch gestiegen.  Und wie erwartet, muss auf diesen dynamischen Prozess darauf sehr flexibel und mitunter auch kurzfristig reagiert werden. Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Hochschule Fulda wieder zu verstärkten Sicherheitsmaßnahmen gezwungen. Das betrifft neben dem Lehrbetrieb auch die Arbeitsbedingungen ihrer Mitarbeiter*innen. Denn die geplante vollständige Rückkehr zur Präsenzarbeit zum 2. November 2020 muss nun wieder zurückgenommen werden. Was bedeutet dies im Einzelnen?

Erstens: Die Bibliothek bleibt geöffnet.
Zweitens: Die Präsenzveranstaltungen im  Hochschulsport werden bis zum 31. Januar 2021 nicht stattfinden. Dies betrifft sowohl die Sport-, Entspannungs- und Gesundheits- als auch die Fortbildungsangebote.
Drittens: Alle Beschäftigten, deren Aufgabenstellung es zulässt, die über die notwendige technische Ausstattung verfügen und deren Präsenz am Arbeitsplatz nicht zwingend erforderlich ist, ihre Arbeit im Homeoffice erledigen können. Das heißt aber nicht „Verbannung vom Campus“. Nach Wunsch und Absprache mit den Abteilungsleitungen werden Präsenzarbeits-und Homeoffice–Option unter Einhaltung der Sicherheits- und Hygieneregelungen koordiniert. Diese grundsätzliche Regelung voraussichtlich bis zum 10. Januar 2021.
Viertens: Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen. Diese sind:
Mund-Nasen-Bedeckungen
Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB) sind von allen Personen während des Aufenthaltes in den Publikumsbereichen aller öffentlich zugänglichen Gebäude (d.h. in den Verkehrsbereichen (z.B. Flure, Sanitärbereiche und Treppenhäuser] sowie ab dem 02. November 2020 auch durchgehend in Veranstaltungsräumen (d.h. auch nach Einnehmen des Sitzplatzes) zu tragen.
 
Abstand
Bei Begegnungen mit anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Die Einhaltung des Mindestabstandes findet keine Anwendung in Praxisveranstaltungen, solange eine MNB getragen wird. Die aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Hygiene sind zu beachten.
 
Als MNB zählt jede ans Gesicht anliegende Bedeckung von Mund und Nase, die dazu beiträgt, die Ausbreitung von Tröpfchen und Aerosolen durch Husten, Niesen oder Aussprache zu verringern. Eine Zertifizierung ist nicht notwendig. Plastikvisiere sind davon nicht erfasst, sie sind keine zulässige MNB, ausgenommen für Personen, für die auf der Grundlage eines ärztlichen Attests das Tragen einer MNB nicht möglich ist. 

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