Goldregen für Baumaßnahmen an der Hochschule Fulda bereits jetzt gut genutzt

Die neuerliche Finanzausschüttung wird von der Hochschule Fulda effizient genutzt: U.a. erwirbt sie für ihre geplanten Baumaßnahmen ein Campus-angrenzendes Grundstück von der Rhön Energie Fulda GmbH. Foto: Hochschule Fulda

Hochschule Fulda erhält 82 Millionen Euro für Baumaßnahmen

82 Millionen Euro erhält die Hochschule Fulda insgesamt aus dem hessischen Hochschulbauprogrammen HEUREKA II und III (65 Millionen Euro) sowie aus Infrastrukturmitteln des Bundes (16,8 Millionen Euro). Verwendet werden die Mittel nach derzeitigen Planungen für die Erweiterung der Mensa, ein neues Mehrzweckgebäude mit großem Hörsaal sowie die Sanierung denkmalgeschützter Gebäude. Auch werden in diesem Zusammenhang campusnahe Flächen erworben.

Angesichts der stark wachsenden Studierendenzahlen der vergangenen Jahren sind die baulichen Vorhaben kein Luxus, im Gegenteil sind sie dringend notwendig. So stehen neben einer zu vergrößernden Mensa ein neues Mehrzweckgebäude mit einem großen Hörsaal (Audimax) sowie weitere Gebäude für Lehrveranstaltungen sowie Forschung, Transfer und Existenzgründungen auf dem Programm der Bauherren und -damen. Auch können nun denkmalgeschützte Gebäude grundsaniert und auf einen energetisch angemessenen Stand gebracht werden.

„Neuerliche Chance für eine der schönsten Campusanlagen“

„Ich bin hoch erfreut und dankbar, dass die hessische Landesregierung und Ministerin Dorn die sehr erfreuliche Entwicklung und das überproportionale Wachstum unserer Hochschule in Fulda mit der Zuweisung baulicher Mittel in dieser Höhe honorieren. Wir benötigen die Flächen dringend und haben jetzt eine hervorragende Perspektive für unsere Hochschule, aber auch für die gesamte Region“, sagt Hochschulpräsident Professor Dr. Karim Khakzar. „Schon jetzt haben wir eine der schönsten Campusanlagen und wollen diese neuerliche Chance nun weiter nutzen.“

Der Entscheidung ging ein längerer Abstimmungsprozess mit den 14 staatlichen Hochschulen in Hessen voraus, in dem auch die Bedarfe der Hochschulen, der derzeitige Zustand des Bestands sowie die Gesamtsumme der Investitionen aus der Vergangenheit berücksichtigt wurden. „Besonders beachtenswert ist“, so Kanzler Ralf Alberding, „dass nun Mittel für deutlich über 90 Prozent unserer Anträge fließen werden, während die durchschnittliche Zuwendungsquote aller Hochschulen aus den hessischen Hochschulbauprogrammen bei circa 60 Prozent liegt. Es ist der Hochschule Fulda und der Abteilung Gebäudemanagement gelungen, den dringenden Bedarf in Fulda detailliert und plausibel zu begründen.“

Kauf weiterer Flächen 

In diesem Zusammenhang erwirbt die Hochschule Fulda von der RhönEnergie Fulda GmbH ein Grundstück mit einer Fläche von circa 11.500 qm, das an den Campus angrenzt. Die Detailplanungen für die Bebauung dieser Flächen sollen zeitnah innerhalb der Hochschule abgestimmt werden.

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