Ostern in Corona-Zeiten – (Wieder-)Auferstehung in doppelter Hinsicht

Ostergruß, Hochschule Fulda
Trotz oder gerade der derzeitigen Herausforderungen aufgrund der Corona-Krise wünscht der Campus-Blog zu Ostern allen viele Lichtblicke und schöne Momente. Illustration: CosimaCara/Repro: Wahl

Diese Tage stehen ganz im Zeichen der (Wieder-)Auferstehung. Das Osterfest klopft an. Jedoch erleben wir dieses Fest heuer gänzlich anders als gewohnt. Statt dass sich Freunde und Familie besuchen, in die Arme schließen und gemeinsam feiern, gilt zu Ostern 2020, Kontakte zu anderen Menschen auf ein Minimum zu begrenzen.

Von privaten Reisen, Ausflügen und Besuchen wird von höchster politischer Stelle abgeraten. Es heißt also: Wir bleiben zu Hause!- damit weiter die bisherigen, erfolgreichen Maßnahmen auch zukünftig kontinuierlich greifen können, um die Infektionsrate zu senken, die Behandlungsmöglichkeiten zu stabilisieren und damit dieses Land langsam und vorsichtig (wieder-) auferstehen kann.

In der Zwischenzeit heißt es: Maßnahmen einhalten und Nerven bewahren! Deshalb an dieser Stelle ein paar Anregungen, wie wir die Ostertage daheim und in weitgehend sozialer Isolation konstruktiv überstehen können.

Malen, Basteln, Backen – Muse für Selbstgemachtes

So liegt es auf der Hand, die traditionelle Vorbereitung der Ostertage zu intensivieren bzw. wiederaufleben zu lassen: Malen, Basteln, Backen! So lässt sich die klassische Oster-Deko in Form von selbst bemalten Oster-Eiern, Hasengirlanden, Osterhasen aus Toilettenpapierrollen (davon gibt es ja nun angesichts vergangener Hamsterkäufe in manchen Haushalten mehr als genug!), Eierwärmer aus Filz u.ä. für die eigenen vier Wände erstellen oder auch in Form von Print-Ostergrüßen an Familie, Freunde, Nachbarn. Aproros Gruß: Wie wäre es mal wieder ganz altmodisch, Osterkarten selbst zu gestalten und per Post zu verschicken? Diese Art Lebenszeichen ist jedenfalls etwas sinnlich Handfesteres als z.B. eine What’App-Nachricht.

Virtuelles Miteinander und Frühlingsluft

Allerdings helfen uns die digitalen Möglichkeiten gerade jetzt immens, Kontakte aufrechtzuerhalten. Das gilt auch zu Ostern, wenn Besuche bekanntlich flach fallen müssen. Moderne Kommunikationsmittel wie Skype oder FaceTime überbrücken die Entfernung und ermöglichen ein gewisses Miteinander. Ob Gespräche, Demonstrationen etwaiger Oster-Kunstwerke oder gar gemeinsame Spiele (z.B. Online-Spiele) – zumindest virtuell ist in unseren digitalen Zeiten auch unter Pandemie-Bedingungen vieles Zwischenmenschliche möglich.

Und wer des Malens, Bastelns, Backens, Kommunizierens, Spielens zu Hause müde ist, der kann (und sollte) regelmäßig nach draußen gehen, allein oder zu Zweit im gebührenden Abstand, versteht sich.

Ein Blick in andere Länder und ihren Ostertraditionen inspirieren übrigens zu ganz neuen Beschäftigungen zu Hause.

In diesem Sinne wünscht der Campus-Blog trotz allem und gerade jetzt:

Frohe Ostern!

Und: Bleiben Sie gesund!

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