Abwechslungsreicher Workshop: Kinzig-Schüler*innen schnuppern ins wissenschaftliche Arbeiten

„Wissenschaftliches Arbeiten“ stand in den vergangenen zwei Wochen auf dem Programm von insgesamt rund 60 Fachoberschüler*innen der Kinzig-Schule aus Schlüchtern. In zwei Gruppen unterteilt kamen sie an jeweils zwei Wochentagen zur Hochschule Fulda, um – offensichtlich top-motiviert! – den abwechslungsreichen Workshop zu absolvieren.

Unter Leitung von Emilia Mikkonen, Koordinatorin für den Bereich Schulkooperation, durchlief die muntere Truppe ein noch muntereres Programm: inhaltliche und formale Leitlinien wissenschaftlichen Arbeitens und Schreibens standen ebenso auf der Agenda wie Literaturrecherche und Bibliotheksrallye oder die grundsätzlichen Überlegungen zu: „Wie entwickle ich eine Fragestellung?“ oder „Wie strukturiere ich eine Hausarbeit?“

Schulkooperationen, Hochschule Fulda
Prof. Dr. Stephan Golla zog seine junge Zuhörerschaft fest in seinen Bann. Foto: Wahl

Inhaltliche Rahmung für die späteren Übungen gab Prof. Dr. Stephan Golla gleich am Anfang der Workshops mit dem Thema „Erfolgskriterien bei der Unternehmensgründung“. Ob unter der Zuhörerschaft sich nun jemand als ein*e zukünftige*r Start-Up-Unternehmer*in inspiriert fühlt, war vor Ort noch nicht zu ermitteln. Fest stand, dass Prof. Golla mit seiner praxisnahen Vermittlung und launig-sympathischen Vortragsweise die geballte Aufmerksamkeit genoss.

Kleiner Exkurs am Rande: Vom Nutzen schulbezogener Angebote wie der Workshop „Wissenschaftliches Arbeiten“

Das Format wird im Rahmen der Schulkooperation aus der Abteilung Zentrale Studienberatung seit einigen Jahren mit steigender Nachfrage angeboten.  Hochschulluft schnuppern, direkt vor Ort die Grundregeln wissenschaftliches Arbeitens erfahren und direkt in Übungen anwenden sind nur einige der Orientierungshilfen für die Schüler*innen für gerade aktuelle größere Arbeiten in der Schule oder auch für die berühmte allererste Hausarbeit an einer Hochschule. Sollte sich nämlich die/der ein oder andere in absehbarer Zukunft für ein Studium entscheiden, ist die große Unsicherheit in jedem Fall gemindert, was seitens der Hochschulen eigentlich an wissenschaftlichen Standards erwartet wird.

Und genau darum geht es u.a. bei den Aktivitäten und Angeboten rund um Schulkooperationen: Orientierungshilfe bieten, Einblicke in den Hochschulbetrieb gewähren, Professor*innen und Mitarbeiter*innen kennen lernen, Hemmungen und Unsicherheiten sowie innere Barrieren „vor der großen Unbekannten ‚Hochschule'“ abbauen, ins Gespräch kommen, sich austauschen, die Option Studium für sich begreifbar und fassbar zu machen sowie realer entscheiden zu können: „Ist das was für mich oder eher nicht?“

Schulkooperationen, Hochschule Fulda
Auch die Lehrer hörten aufmerksam zu und frischten an der ein oder anderen Stelle ihr Wissen auf: Uwe Busanny (li.) und Harald Thiem. Foto: Wahl

… Auch der Spaß kommt nicht zu kurz!

Ja, und nicht zu vergessen: Spaß macht so ein Besuch an der Hochschule auch. Das bestätigten jedenfalls die Schüler*innen der Kinzig-Schule, die ihr abwechslungsreiches Workshop-Programm mit dem festen Vorsatz schlossen: „Wir kommen wieder!“

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