„Ersti“-Begrüßung in Halle 8 – 2300 Neuankömmlinge beginnen ihr Studium an der Hochschule Fulda

Ersti-Begrüßung, Hochschule Fulda
Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar begrüßt die Studienanfänger*innen und nimmt ihnen eventuelle Unsicherheiten. Foto: Wahl

„Verantwortung für sich und die Gesellschaft“, „konstruktive Kritikfähigkeit“ und „Engagement“ – zu der Ausprägung dieser Eigenschaften ermunterte Hochschulpräsident Professor Dr. Karim Khakzar im Rahmen seiner Begrüßungsansprache die insgesamt 2300 Studienanfänger*innen, von denen sich ein großer Teil am heutigen Montag Vormittag in der Halle 8 in zwei Durchläufen eingefunden hat.

Ersti-Begrüßung, Hochschule Fulda
Letzte Absprachen vor dem Einmarsch der „Erstis“ in Halle 8: v.li.: Vizepräsidentin Prof. Dr. Kathrin Becker-Schwarze, Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar und Karin Hess, Studienberaterin bzw. stellvertretende Abteilungsleiterin der Zentralen Studienberatung. Foto: Wahl

Auch zeigte der Präsident großes Verständnis für Schwierigkeiten bei der Studienwahl, stehen die Betreffenden doch vor mittlerweile 20.000 Studiengängen, wovon allein die Hochschule Fulda 60 Studiengänge zu bieten hat. So erzählte der Präsident u.a. von seinen persönlichen Erfahrungen mit seiner damaligen Studienwahl, „die so rein gar nichts mehr mit meinem heutigen Aufgabenfeld zu tun hat. Dennoch hat mir das Studium in meiner beruflichen Laufbahn immer wieder geholfen.“ Heute erlebe er als Vater von drei Töchtern, wie schwierig es sei, sich für einen Studiengang und für einen Studienort zu entscheiden. „Hier den richtigen Rat zu geben, ist nicht leicht. Mitunter gab es bei meinen Töchtern durchaus Wechsel zwischen Hochschultyp oder Studienort. Aber das darf auch sein.“

Unterschiede zwischen den Hochschultypen und deren Abschlüssen haben sich im Laufe der vergangenen Jahrzehnte zunehmend nivelliert – so Prof. Dr. Karim Khakzar weiter in seinen Ausführungen mit dem erklärten Ziel, den „Erstis“ ihre eventuellen Unsicherheiten zu nehmen. Die meisten Studierenden fühlten sich in ihrem Studiengang wohl. In Einzelfällen verwählte sich der ein oder die andere mal, doch das ließe sich gut korrigieren.

Zum Schluss verwies der Hochschulchef auf die zahlreichen Hilfsangebote, die den Studienstart definitiv erleichtern. Ob Informationsmaterialien und Broschüren – wie u.a. das wieder die jüngste Auflage des fuldischen, hochschuleigenen Magazins „123“ (, in dem tatsächlich (fast) alles drin steht!), ob Beratungs- und Anlaufstellen wie die Zentrale Studienberatung (ZSB), das Studienbüro (StB), International Office (IO), AStA u.v.m. … bei allem gelte: „Nutzen Sie die Angebote und das umfangreiche Programm in dieser Woche. All dieses wird eine gute Starthilfe sein“, appellierte der Präsident zum Schluss und räumte gleichzeitig ein: „Den eigenverantwortlichen Umgang mit der neuen Freiheit eines Studiums können wir Ihnen nicht abnehmen. Doch wollen wir Sie nicht nur bei der Vermittlung von Fachlichem unterstützen, sondern auch bei Ihrer Entwicklung als verantwortliche Persönlichkeit für sich und die Gesellschaft, die konstruktiv kritisieren kann, aber dabei selbst einen Beitrag im Rahmen ihrer Möglichkeiten für Gesellschaft und Umwelt leisten will.“

Ersti-Begrüßung, Hochschule Fulda
Von den 2300 Studienanfänger*innen folgte ein großer Teil der Einladung in die Halle 8. Foto: Wahl

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