Neue Studiengänge: „Big Five“ schärfen Profil im Bereich Nachhaltigkeit, Internationalität und Gesundheit

 

Studiengänge, Hochschule Fulda
Die fünf neuen Studiengänge an der Hochschule Fulda öffnen Tor und Tür, um sich in den Bereichen Gesundheit, Internationalität und Nachhaltigkeit beruflich fit zu machen. Foto: Wahl

Die Bewerbungsphase ist seit gestern gestartet und endet am 15. Juli. Hier stellen wir die fünf spannenden „Newcomer“ unter den Studiengängen an der Hochschule Fulda vor. Sie stehen für Nachhaltigkeit, Internationalität und Gesundheit und geben somit dem Profil der Hochschule Fulda „Butter bei die Fische“. Mit ihnen bieten die acht Fachbereiche insgesamt  über 60 Studiengänge an.

Neu in Hessen: Ausbildung von Lehrer*innen im Erstfach Gesundheit

„Berufspädagogik Fach Gesundheit“ (B.Ed.) ermöglicht nun endlich auch in Hessen die (zweistufige) Ausbildung von Lehrer*innen, die das Erstfach Gesundheit an beruflichen Schulen unterrichten. Dem Bachelor-Studiengang folgt nahtlos ein Masterstudiengang an der Universität Kassel .

Einzigartig in Deutschland: Internationale Gesundheitswissenschaften (B.Sc.)

Als erstes primärqualifizierendes Hochschulangebot in Deutschland reagiert der Bachelor-Studiengang „Internationale Gesundheitswissenschaften“ (B.Sc.) auf die gesundheitlichen Herausforderungen einer globalisierten Welt. Denn Gesundheitsrisiken kennen keine Ländergrenzen, und Gesundheitschancen sind nicht nur innerhalb, sondern auch außerhalb der Länder ungleich verteilt. Zunehmend gefordert sind gesundheitspolitische Entscheidungen und Maßnahmen, die es regional und global zu koordinieren und durchzusetzen gelten.  Mit seiner Ausrichtung auf internationale bzw. globale Gesundheit verhilft dieses grundständige Studium hierzulande zur Professionalisierung im Gesundheitsbereich, um diesen wachsenden Herausforderungen zu begegnen.

EE: Ausbildung zum Profi in Sachen Energiewende und Nachhaltigkeit

Für Leute, für die „Nachhaltigkeit“, „Ressourcenschonung“, „Klimawandel“, „Energiewende“ u.ä. nicht nur politisch korrekte Trendbegriffe sind und darüberhinaus Interesse an (kniffelige) naturwissenschaftlichen, technischen und mathematischen Fragen haben, könnte der Studiengang „Erneuerbare Energien“ (B.Eng.) genau das Richtige sein. Hier werden im Bereich der Ingenieurwissenschaften Studierende  für die technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen fit gemacht, damit sie helfen, auf innovative Weise ein grundlegendes Zukunftsproblem zu lösen.

Interdisziplinär für eine zukunftsfähige Industrie: Mechatronik

Für interdisziplinär orientierte Querdenker*innen könnte auch der neue Studiengang „Mechatronik“ (B.Eng.) hoch attraktiv sein. Hier verbinden sich die Bereiche Maschinenbau, Elektronik und Informationstechnik bei der Entwicklung, Produktion und Vermarktung zeitgemäßer Produkte und Systeme. Neben dem notwendigen Fachwissen wird in diesem Studium auch Methodenwissen vermittelt, um kompetent den aktuellen Anforderungen aus Industrie und Wirtschaft begegnen zu können.

Graduiertenstudium für Expert*innen in Menschenrechtsfragen

Wer bereits seinen Bachelor in Sozialwissenschaften, Politikwissenschaften, Kommunikationswissenschaften, Rechtswissenschaften, Philosophie u.ä.  schon in der Tasche hat und sich für politische, insbesondere Menschenrechtsfragen interessiert, darüber hinaus über solide Englischkenntnisse verfügt und insgesamt top-motiviert ist, dem könnte der der Master-Studiengang „Human Rights in Politics, Law and Society“ (M.A.) ausgesprochen gut gefallen.  Die zukünftigen Expert*innen für Menschenrechtsfragen werden in diesem Graduiertenstudium interdisziplinär ausgebildet: Die Vermittlung sozialwissenschaftlicher Methoden oder der rechtswissenschaftlichen Argumentation werden hier ebenso vermittelt wie die regional und kulturell unterschiedlichen Varianten der Konkretisierung von Menschenrechten und ihrer Bedeutung.

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