Nothilfefonds für Studierende: unbürokratischer Zuschuss zur Überbrückung von Notlagen

Nothilfefonds, Hochschule Fulda
Das Land Hessen lässt seine Studierenden nicht im Stich. Ab kommenden Mittwoch können Studierende, die wegen coronabedingten Job-Ausfällen nicht mehr über die Runden kommen, einen einmaligen Zuschuss von 200 Euro beantragen: Foto: @studentenwerk-giessen

Schnelle Hilfe für Studierende in Notlagen kommt vom Land Hessen und seinen fünf hessischen Studierendenwerken: Ab sofort können Student*innen, die ihren Lebensunterhalt bisher ganz oder teilweise über eine Nebentätigkeit finanziert haben, entsprechende Anträge stellen.

Für Studierende der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Technischen Hochschule Mittelhessen und der Hochschule Fulda, die in Folge der Coronakrise in finanzielle Not geraten sind, steht jeweils  ein einmaliger Zuschuss in Höhe von bis zu 200 Euro bereit, der nicht zurückgezahlt werden muss. Insgesamt beträgt der Nothilfefonds 250.000 Euro, der aus dem mit dem Haushalt 2020 erhöhten Zuschuss des Landes an die Studierendenwerke stammt. 

Nothilfefonds, Hochschule Fulda
Um schnelle und unbürokratische Hilfe geht es beim Überbrückungsgeld für Studierende in Notlagen Wissenschaftsministerin Angela Dorn. Foto: @kunst.hessen.de

„In der aktuellen Krise fallen viele typische Jobs für Studierende weg, etwa das Kellnern in Cafés und Bars“, erklärt Wissenschaftsministerin Angela Dorn. „Mir ist bewusst, dass mit 200 Euro keine großen Sprünge möglich sind. Aber auch angesichts der Tatsache, dass leider immer noch keine bundesweite Lösung für solche Notlagen vorliegt, ging es jetzt vor allem darum, schnelle Hilfen zu ermöglichen, die den Studierenden etwas Zeit geben, sich anderweitig um Finanzierungsquellen zu bemühen.“

Informationen und Links zu Einkommensausfällen

Für die Auszahlung der Soforthilfe sorgen die hessischen Studenten- und Studierendenwerke. Somit können die Vergabekriterien auf der Homepage des für die eigene Hochschule zuständigen Studierendenwerkes eingesehen werden.

Mit Fragen zu bestehenden Finanzierungsmöglichkeiten können sich Studierende an die Sozialberatung des Studierendenwerks wenden, das für ihre Hochschule zuständig ist. Das Deutsche Studentenwerk hat ebenfalls Antworten zu vielen möglichen Fragen Studierender zusammengetragen. Zu Fragen rund um das Thema Corona und BAföG/AFBG gibt es eine gesondere FAQ-Liste.

Für weitere Rückfragen kann die Abteilung für Unternehmenskommunikation des Studentenwerks Gießen kontaktiert werden:

Kontakt:

Eva Mohr | Leiterin Unternehmenskommunikation & Pressesprecherin | Tel.: 0641 40008-131 | mobil: 0151 67411607 | eva.mohr@studentenwerk-giessen.de
Lara Lang | Unternehmenskommunikation | Tel.: 0641 40008-133 | mobil: 0151 28877304 | lara.lang@studentenwerk-giessen.de

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