Medizin- und Gesundheitstechnik: Themen der Zukunft auf Elektrotechnik-Kolloquium

24. Fuldaer Elektroniktechnik-Kolloqium, Hochschule Fulda
Graphik: ET/Hochschule Fulda

„Wie kann Technik unserer Gesundheit helfen?“ – Dieser Frage wird auf dem 24. Fuldaer Elektrotechnik-Kolloquium nachgegangen, zu dem der Förderkreis des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik (FET) der Hochschule Fulda einlädt. Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Jens Graf und Prof. Dr.-Ing. Steven Lambeck findet die Tagung am kommenden Freitag, 22. November 2019, im Student Service Center der Hochschule (SSC, Gebäude 10), Raum 001, statt.

Die Teilnahme am Kolloquium ist beitragsfrei. Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung über die Website gebeten: www.hs-fulda.de/et/fet

Die Lebenserwartung der Menschen in unseren Breitengraden steigt stetig, doch gesund sind sie im Alter nicht unbedingt, im Gegenteil. Vor diesem Hintergrund haben sich die Medizin- und Gesundheitstechnik heute als wichtige Zukunftsthemen etabliert. Dabei befasst sich Medizintechnik mit der Diagnose und Therapie von speziellen Krankheitsbildern. Schwerpunkt der Gesundheitstechnik liegt wiederum auf der Prävention von Krankheiten und der Förderung von Gesundheit im Allgemeinen.

Von kleinen Ionen bis großen Robotern : medizin- und gesundheitsrelevante Strömungen in Technologie und Technik

Andrea Brüggemann, Nanion an Hochschule Fulda
Dr. Andrea Brüggemann (Nanion Technologies GmbH, München) referiert über kleine Ionen und ihren großen Wirkungen. Foto: Nanion

Dies eröffnet ein weites und spannendes Feld an Themen, dem sich das diesjährige 24. Fuldaer Elektrotechnik-Kolloquium mit einem entsprechend vielfältigem Programm widmet. Nach der Eröffnung um 13.30 Uhr startet Dr. Andrea Brüggemann (Nanion Technologies GmbH, München) die Vortragsreihe mit der Vorstellung von Methoden zur messtechnischen Erfassung kleinster im Körper fließender bioelektrischer Ströme und erläutert daraus resultierende Möglichkeiten für die Entwicklung von Medikamenten.

Smartphones als suchende Helfer, Hochschule Fulda
Smartphones ganz smart als Medizinprodukt einsetzbar. Foto: ET/Hochschule Fulda

Armin Rieß (B.Braun Avitum AG, Melsungen) erklärt anschließend, wie Smartphones in Zukunft Medizin- und Gesundheitstechnik beeinflussen und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit ein Gerät als Medizinprodukt zugelassen werden kann.

Nach einer Kaffeepause geht es im Vortrag von David Martin (Martin Elektrotechnik GmbH, Bad Brückenau) um Ortungstechniken, die das Krankenhauspersonal auf ihrer gar nicht so seltenen Suche nach medizintechnischen Geräten oder desorientierten Personen unterstützen.

Zum Abschluss bringt Prof. Dr.-Ing. Andreas Wenzel (Hochschule Schmalkalden, Fakultät Elelektrotechnik) reichlich Diskussionsstoff zum Thema  „Roboterassistenzsysteme für Mobilitätseingeschränkte“, bevor gegen 17.30 Uhr das Schlusswort gesprochen und ab 18 Uhr der feierliche Teil mit Verabschiedungen und Preisverleihungen begangen wird.

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