Miete fordert Studierende über Gebühr heraus

Studentisches Wohnen, Hochschule Fulda
Glücklich diejenigen, die im Studentenwohnheim leben dürfen, denn ihre Miete ist im Vergleich am günstigsten. Quelle: Hochschule Fulda

Endlich frei und selbständig in den eigenen vier Wänden! Aber diese Unabhängigkeit vom Elterhaus hat einen hohen Preis für Studierende, die nicht mehr daheim leben. Durchschnittlich 385 Euro im Monat geben Student*innen für die Miete aus. Pärchen, die zusammen wohnen, müssen mit 495 Euro am meisten für das gemeinsame Nest zahlen.

Single-Studis sind mit 405 Euro dabei, während die Bewohner*innen in Studenten-WG’s durchschnittlich 338 Euro berappen. Angesichts dessen zählen Studierende, die einen Platz im Studenentwohnheim ergattert haben, mit 291 Euro vergleichsweise zu den Glückspilzen. Allerdings befinden sie sich laut Befragung auch in der Minderheit, denn sie machten unter den Befragten lediglich einen Anteil von 12 Prozent aus.

Entsprechend die studentischen Meinungen über ihre Miete, ausgedrückt in Prozent: 31 Prozent sind der Meinung, dass ihre Miete zu hoch ist, weitere 58 Prozent finden, dass die Mietpreise in ihrem jeweiligen Wohnort generell ein Problem ist.

Dies geht aus einer Studie des Studienfonds-Anbieters Deutsche Bildung im CampusBarometer 2018 hervor, der eine Online-Umfrage unter mehr als 6.900 Student*innen erhoben hatte.

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