Jobben im Studium: Wo finde ich einen Nebenjob?

Jobs, Hochschule Fulda
An vielen Orten gibt es Jobs für Studierende. Foto: Christopher-Mark Hahn

Nicht alle Student*innen erhalten staatliche Unterstützung in Form von BAföG oder Stipendien. Auch die elterliche Unterstützung ist oft begrenzt oder fällt ganz aus, denn viele Eltern können es sich nicht leisten, das Studium ihres Kindes zu finanzieren. Was bleibt, ist die Möglichkeit, Jobben zu gehen.

Nicht immer geht es den betreffenden Studierenden allein um den schnöden Mammon, sammeln sie doch im besten Fall praktische wie wertvolle Erfahrungen. Auch das frühzeitige Netzwerken zu potenziellen Arbeitgebern sollte dabei nicht unterschätzt werden. Aber wie finden Studierende ihre Nebenjobs? Und was sollten sie dabei beachten? – Hier eine kleine Übersicht mit hilfreichen Links zum Weiterlesen:

Wo finde ich einen Nebenjob?

Grundsätzlich gibt es zahlreiche Quellen, in denen Student*innen fündig werden können, z.B. unter  WerksstudentenjobsPraktika oder  https://www.studentjob.de/.

Direkt auf dem Campus der Hochschule Fulda hängen an schwarzen Brettern und Informationswänden häufig Ausschreibungen für Jobs. Also, Augen auf! Außerdem gibt es die AStA-Jobbörse und den Wegweiser A-Z.

Was gibt es zu beachten?

Allerdings gilt es in Sachen Nebenjob auf einiges zu achten. Der Verband der Studentenwerke in Deutschland (DSW) eine hilfreiche Übersicht erstellt. Zum Beispiel dürfen Studierende, die ihr Studium als Hauptjob zu betrachten haben, wenn sie ihren Status als Student*in beibehalten wollen, nicht mehr als 20 Stunden/Woche arbeiten. Überschreitet das Gehalt außerdem die 450-Euro-Grenze, sind die Betreffenden verpflichtet, sich selbst krankenzuversichern und rentenzuversichern. Und das kostet! Auch Steuern sind zu zahlen, die man aber per Steuererklärung meist (je nach Höhe des Jahresgehalts) zurückbekommt.

Midi-Job? Oder doch Mini-Job?

Die Alternative zu den gerade beschriebenen Mini-Jobs, sind die Midi-Jobs. Hier darf man im Gegensatz zu den Mini-Jobblern ggf. mehr als 450 Euro/Monat verdienen, ist voll sozialversichert und hat im Krankheitsfall Anspruch auf Krankengeld. Und Beiträge zur Arbeitslosen- und Pflegeversicherung müssen auch nicht bezahlt werden –  doch die die Regelung der maximalen 20 Stunden/Woche bleibt.

Weitere Informationen zum Thema: Minijob-Zentrale, beim Deutschen Studentenwerk, der Bundesagentur für Arbeit oder auf der Seite von Studienwahl.de.

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