Land Hessen für noch mehr Qualität der Studienbedingungen und Lehre

Hochschulpakt, Hochschule Fulda
Auch die Studierenden der Hochschule Fulda profitieren vom neuen QSL-Gesetz. Foto: Christoph Seelbach

Heute geht der Landtag einen wichtigen Schritt voran in Richtung Verbesserung der Lehre und Studienbedingungen – und zwar mit dem sogenannten QSL-Gesetz. „Hochwertige Lehre und gute Studienbedingungen in Hessens Hochschulen sind kein Add-On, sondern Arbeitsgrundlage in der Hochschulfinanzierung“, lautet die Überzeugung von Wissenschaftsministerin Angela Dorn. Diese spiegelt sich nun auch in dem „Gesetz zur Verbesserung der Qualität der Studienbedingungen und der Lehre an hessischen Hochschulen“, just heute in den Landtag eingebracht von CDU und GRÜNEN.

„Die so genannten QSL-Mittel wurden 2008 auf Empfehlung des Wissenschaftsrats eingeführt“ erklärt die Wissenschaftsministerin weiter und streicht hervor: „So wichtig das seinerzeit war: Mit dem Hessischen Hochschulpakt 2021-2025 gehen wir einen Schritt weiter und verankern Ziel und Zweck dieser Mittel fest im Kern der Hochschulfinanzierung.“

Mehr Geld mit dem neuen Hochschulpakt

Mit dem neuen Hochschulpakt werden den hessischen Hochschulen 11,2 Milliarden Euro bereitgestellt, satte zwei Milliarden Euro mehr als bisher und damit so viel wie noch nie. Dies bedeutet eine solide, verlässliche Finanzierungsgrundlage für die Hochschulen, für die im Gegenzug seitens der Landesregierung konkrete, ambitionierte Leistungen erwartet werden. „Wir haben verbindliche Zielsetzungen für eine bessere Lehre, mehr Chancengleichheit, gute Beschäftigungsverhältnisse und mehr Nachhaltigkeit vereinbart“, erläutert Wissenschaftsministerin Angelika Dorn. „Die Hochschulen sollen das zusätzliche Geld unter anderem nutzen, um die Betreuungsrelation weiter zu verbessern. Dafür erhalten sie neben der umfangreicheren Finanzierung 300 zusätzliche W-Stellen für Professorinnen und Professoren.“

Längerfristige Projekte und Stellen möglich

Die Qualität der Lehre ist nun fester Bestandteil der Grundfinanzierung. Diese Planungssicherheit bringt die Hochschulen nun in die Lage, auch längerfristige Projekte und Stellen finanzieren zu können.

Mit der anstehenden Novelle des Hochschulgesetzes soll darüber hinaus die studentische Mitbestimmung bei den QSL-Mitteln ausgebaut werden: Sowohl die dezentralen Studienkommissionen wie die zentralen Studienkommissionen für fachbereichs-übergreifende Projekte sollen für jeweils zehn Prozent der Mittel mitbestimmen. Dabei wird an der paritätischen Besetzung dieser Kommissionen festgehalten. 

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