Konrad-Zuse-Schule verfestigt Kooperation mit Hochschule Fulda im IT-Bereich

Kooperationsvereinbarung Hochschule Fulda und Konrad-Zuse-Schule Hünfeld. Foto: ZSB/Wahl
Der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen der Hochschule Fulda und der Konrad-Zuse-Schule Hünfeld steht nichts mehr im Wege. Das finden auch Schulleiterin Susanne Diegelmann und Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar und zücken die Stifte. Foto:Wahl

Dass die Hochschule Fulda und die Konrad-Zuse-Schule Hünfeld noch enger kooperieren wollten, war seit langem klar. Aber für die Frage, wie genau die Zusammenarbeit aussehen sollte, brauchte es ein gutes Jahr der Aushandlung. Und nun ist es vollbracht: Die Kooperationsvereinbarung wurde am vergangenen Dienstag unterschrieben und damit ein deutliches Signal zur Verstetigung des gemeinsamen Miteinanders signalisiert, um Schülerinnen und Schülern am Übergang zwischen Schule und Studium bzw. Ausbildung fassbare Orientierungs- und Entscheidungshilfen einzuräumen.

Hemmungen abbauen – Nähe aufbauen

„Die Kooperationen mit Schulen nimmt seit einiger Zeit ordentlich Fahrt auf“, stellt Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar erfreut fest. „Kontakte und Verzahnungen zwischen Schulen und Hochschule machen für Oberschülerinnen und Oberschüler an der Schwelle zwischen Schulabschluss und ihrem weiteren Ausbildungsweg großen Sinn. Gerade angesichts der Vielzahl an Ausbildungsmöglichkeiten, der verwirrenden Hochschullandschaft sowie Tausenden an Studiengängen fällt es für jungen Menschen an der Schwelle ihrer Ausbildungs- und Berufswahl zunehmend schwerer, sich unter den vielen Optionen zu entscheiden und die nächsten, konkreten Schritte zu gehen.“

„Hemmungen zur Institution Hochschule zu nehmen ist dabei schon der erste, wichtige Schritt“, pflichtet ihm Schulleiterin Susanne Diegelmann bei. „Nicht wenige Schülerinnen und Schüler von uns haben keine Akademiker in der Familie oder im Bekanntenkreis. Da ist die Vorstellung, selbst ein Studium einzuschlagen, sehr weit weg.“ Mit gegenseitigen Besuchen, gemeinsamen Projekten, kontinuierlichem Austausch zwischen der Schule und der Hochschule bzw. den Akteur*innen jedoch werden innere Barrieren abgebaut sowie mentale Nähe aufgebaut.

IT-Skills und Durchlässigkeit zwischen Schule und Studium

Im Falle der Konrad-Zuse-Schule heißt das konkret: Ab kommenden Wintersemester nehmen Schüler*innen der Konrad-Zuse-Schule in Hünfeld mit dem Schwerpunkt Informationstechnik an den Lehrveranstaltungen des Fachbereichs Angewandte Informatik teil. Die Vorlesungen und Übungen, die in den Modulen „Programmieren I“ und „Mediendesign“ starten und einmal pro Woche für ein Semester besucht werden, gelten als integrierter Bestandteil des Lehrunterrichts. Besonders leistungsbereiten Schüler*innen steht es im Anschluss des Semesters frei, die entsprechenden Prüfungen zu absolvieren. Die erbrachten Leistungen können sie sich dann anrechnen lassen, falls sie sich für ein Informatik-Studium an der Hochschule Fulda entscheiden sollten.

Eine Antwort auf „Konrad-Zuse-Schule verfestigt Kooperation mit Hochschule Fulda im IT-Bereich“

  1. Ich finde, dass das ist eine gute Idee, da an manchen Schulen das Niveau so schlecht ist, dass die Diskrepanz zur Universität viel zu groß ist, so dass es für die Erstsemestler ein Schock ist. Durch die Zusammenarbeit können die Schüler viel besser aufs Studium vorbereitet werden.

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